CEP INDIA
CEP PAKISTAN
CEP MOLDOVA
Das war 2025
Wir danken dem Herrn
Wenn wir zurückschauen, war unser vergangenes Jahr erlebnisreich und gesegnet. Drei Wochen waren Beate und ich (Carsten) im Missionseinsatz in Indien, drei Mal besuchte ich die Baptistengemeinde in Cahul in Moldawien. Zwei Mal durfte ich aufgrund einer Einladung nach Bahrain zur Wortverkündigung fliegen. Im November folgte die 10 tägige Missionsreise nach Pakistan. Des Weiteren kommen die gemeindlichen Gottesdienste in unserer Baptistengemeinde in Osnabrück, die Bibelstunden und der Hauskreis in Goldenstedt dazu, zu allem hat der Herr Gnade und Gelingen, Seinen Segen geschenkt. Verschieben musste ich aus gesundheitlichen Gründen die Reisen nach Saudi-Arabien und nach Georgien.
Unsere Besuchsreise durch Deutschland im Herbst dieses Jahres war ebenfalls ein großer Segen und für Beate und mich eine große Bereicherung. Und das alles mit meinen gesundheitlichen Einschränkungen. Doch unser Herr ist treu und zuverlässig. Ihm gebührt allein alle Ehre. Wie dankbar sind wir dem Herrn.
Welch eine Spur aber haben wir
im letzten Jahr hinterlassen?
Ich meine nicht den CO2 Fußabdruck der beim Fliegen oder mit dem Fahren des PKWs entstand. Wie sah die Segenspur aus, die wir auf unseren Einsätzen hinterlassen haben? Wie viele Gottesdienste, Andachten, Bibelarbeiten, Gespräche wurden geführt? Und nun, was dürfen wir sehen, was ist unser Fazit? Dienten unsere Ein-sätze dem Wachstum im Reich Gottes, zur Ermutigung, zur Hilfestellung einzelner Geschwister? Diese Frage stellen wir uns zuweilen. Manchmal bekommen wir Rückmeldung von einzelnen Geschwistern, bei den meisten Reisen ist es aber die spontane Freude, die wir erlebten in der Gemeinschaft unter den Geschwistern. Jeder Dienst, den wir tun, ist wie ein kleiner Stein, den wir ins Wasser werfen. Er schlägt Kreise, erst ein kleiner und dann immer größer werdend. Zumindest wünschen wir es uns, auch wenn wir es nicht sehen.
Was wir sehen ist, dass unsere Missionsarbeit, die Anfragen zur Wortverkündigung, größere Kreise zieht. Wir müssen prüfen und den Herrn fragen, können wir das alles noch bewältigen? Beate steht noch Vollzeit im Berufsleben als Therapeutin in der Logopädie, ich beziehe z.Zt. eine sehr kleine Berufsunfähigkeitsrente im Monat, die mir als Schwerbehinderter zusteht. Zudem hatten wir große Ausgaben bezgl. unserer Missionsprojekte, wobei das Jugendhaus in Moldawien und die Hilfstransporte nach Cahul den größten Teil einnahmen. Ein Transport mit dem 40t LKW von Deutschland nach Moldawien kostet 3.500 €, sechs Transporte hat die CEP MISSION finanziert. Dazu kommen die Kosten einzelner Ausbildungsprojekte und Tuition Center in Pakistan und Indien, weitere Sozialprojekte in Moldawien, so dass unser Missionskonto z.Zt. ziemlich heruntergefahren ist. Dennoch sind wir Euch sehr dankbar für Eure Treue und alles mittragen im vergangenen Jahr. Wir müssen uns überraschen lassen, wenn wir einmal die Frucht sehen dürfen, die ER, Jesus Christus, mit Eurer Unterstützung wirken konnte.
Der tiefe Wunsch unserer Herzen
dass wir ein Segen in dieser sterbenden Welt sein dürfen, dass wir Hoffnung verbreiten durch das heilbringende Evangelium, dass wir eine Hilfe und Ermutigung sind und geistliches Wachstum bei all der Arbeit entsteht. Jeder Dienst, jede Aufgabe, und wenn sie noch so klein war, begann mit Gebet und durch ein sich hingeben in Gottes liebevolle Hände und Führung. Wir haben uns der Führung des Heiligen Geistes anvertraut und wir durften IHN, unseren Herrn, in vielen Situationen erfahren.
Das neue Jahr 2026
soll für uns etwas ruhiger ausfallen. Es soll ein Jahr der Erholung werden. Auch wollen wir den Herrn fragen, wie es weiter gehen soll? Meine Kräfte lassen aufgrund meiner eingeschränkten Nierenfunktion von ca. 25% mit ihrer Nebenwirkung allmählich nach, die Reisen werden anstrengend, aber die Einladungen nehmen zu. Es bestehen Einladungen für das kommende Jahr nach Saudi-Arabien, den USA, nach Georgien, nach Dubai, nach Indien, nach Moldawien. Doch ich muß schon mit meinen 61 Jahren mit den Kräften haushalten. Zudem sehen wir auch keinen Nachfolger, der die Missionsarbeit der CEP MISSION weiterführen wollte. Das ist unser Gebetsanliegen für 2026.
Der Weg zu To all Nation e.V
Herzlich danken wir Euch, wenn Ihr für unser Anliegen mitbetet, so dass wir die Wege des Herrn erkennen. Wir führen Gespräche mit dem Missionswerk To All Nations e.V. in Bornheim. Sie würden uns als privates Missionswerk in Ihrem Missionswerk integrieren und mit Ihrer Zusammenarbeit sehe ich eine Hoffnung der Weiterführung unserer CEP MISSION. Bitte betet mit uns, dass der Herr unser kleines, aber recht aktives Missionswerk, weiterführen möchte. Eine Zusammenarbeit würde sogar allen Unterstützern auch einen finanziellen Vorteil mitbringen. Alle Spenden könnten dann beim Finanzamt als gemeinnützig und steuerbefreit anerkannt und steuerlich abgesetzt werden.
Die CEP MISSION ist eine private freievangelische Mission, die 2009 durch Carsten Kürbis gegründet wurde.